Alopecia areata

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Alopecia areata

Kreisrunder Haarausfall

Die zweithäufigste Form des Haarausfalls stellt die Alopecia Areata dar. Alleine in Deutschland sind 1-1,5 Millionen Menschen davon betroffen. Wie Forschungen ergaben, tritt sie in allen Alterklassen auf, selbst bei Kindern, zumeist jedoch zwischen dem zwanzigsten und dem vierzigsten Lebensjahr. Dabei fallen die Haare nur in einem lokal begrenzten Bereich aus, eben häufig kreisförmig.

Diese Form des Haarausfalls ist manchmal nicht nur auf das Haupthaar begrenzt, auch der Bartbereich beim Mann kann betroffen sein.

Alopecia Areata wird als Krankheit anerkannt, zeigt bei geringer Ausprägung eine münzgroße kahle Stelle, kann aber auch zum totalen Haarverlust der Kopfhaare (Alopecia Totalis) und der gesamten Körperbehaarung führen (Alopecia Universalis).

Bei 20% der Betroffenen tritt eine genetische, also erbliche Häufigkeit auf. Eine Vererbung der Anfälligkeit ist also gegeben. Oft ist diese Form von Haarausfall zusammen mit Allergien und allergischen Ekzemen zu beobachten.

Die genaue Ursache des kreisrunden Haarausfalls ist auch bis heute noch nicht eindeutig wissenschaftlich erwiesen. Vermutet wird eine Überreaktion des Immunsystems. Die Haarzellen teilen sich außergewöhnlich häufig wie beispielsweise bei Krebszellen.

Dadurch stuft das Immunsystem die Haarzellen als feindliche bzw. fremde Zellen ein und greift die Haarwurzeln an. Dabei lagern sich die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) an den Haarwurzeln an. Es entsteht ein entzündlicher Prozess. Die Haare werden als Fremdkörper durch das Immunsystem abgestoßen an dessen Ende der kreisrunde Haarausfall steht. Die Haarwurzeln werden jedoch meist nicht dauerhaft geschädigt und die Haare können nach einem gewissen Zeitraum (auch nach Jahren) wieder nachwachsen, aber es kann auch sein, dass sich die krankhafte Situation an den betroffenen Stellen festsetzt und diese dann kahl bleiben.

Stress wird immer wieder als Ursache in Erwägung gezogen, ist aber in keinerlei Hinsicht bewiesen. Klar ist jedoch, dass Stress Krankheiten auslösen kann und ein verstärkender Faktor darstellt. Auch sind Vergiftungen durch Amalgam und Quecksilber eine vermutete Ursache, aber eben nur vermutet. Oftmals wird der kreisrunde Haarausfall wie andere Autoimmunerkrankungen mit Cortison behandelt, was jedoch sehr negative Nebenwirkungen mit sich bringt und nach Absetzen des Medikamentes meist ein erneuter Haarausfall zu verzeichnen ist.

Obwohl die Krankheit weltweit und schon zu Zeiten von Hippokrates (damals als Fuchskrankheit bezeichnet) bekannt ist und enorme Anstrengungen unternommen werden, die Ursachen zu erforschen, wurde noch keine Therapie gefunden, welche die Krankheit ursächlich heilen kann. Therapieansätze laufen dahingehend, dass man entweder das Immunsystem so stark schwächt, dass es die Haare nicht mehr abzustoßen vermag, oder man versucht das Immunsystem zu modifizieren, damit es von selbst den Haarausfall unterlässt.

Die meisten Therapien führen zur Wiederbehaarung der betroffenen Stellen, sind aber keine Garantie,

dass nach gewisser Zeit Ausfall wieder einsetzt.

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